Miteinander leben - das Altenpflegeheim Friedrichheim weiht Anbau mit neuem Pflegekonzept ein
Hannover, 24.09.2007
(17/2007)
Das Altenpflegeheim Friedrichheim des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Hitzacker weiht offiziell am 28.09.2007 um 13:00 Uhr seinen Neubau mit neuem hausgemeinschaftlichem Pflegekonzept ein. Zur Eröffnungsfeier in der Drawehnertorstraße 34 in Hitzacker kommen der Bürgermeister von Hitzacker Dr. Karl-Heinz Jastram, die Vizepräsidentin des DRK-Landesverbandes Niedersachsen und stv. Aufsichtsratsvorsitzende der Gesellschaft für soziale Einrichtungen des DRK-Landesverbandes Niedersachsen gGmbH (GfsE) Karin von Heimburg sowie Bernd Anders, Geschäftsführer des DRK-Landesverbandes Niedersachsen und der GfsE. Das Altenzentrum in Hitzacker ist eine von zehn Einrichtungen der GfsE.
Der Anbau wurde durch die umfangreiche finanzielle Unterstützung der ARD-Fernsehlotterie ermöglicht. Damit eröffnet sich ein neuer Weg in der Altenpflege in Hitzacker: Das Pilotprojekt Hausgemeinschaften des DRK-Landesverbandes Niedersachsen knüpft an bisherige Erfahrungen der Altenpflege an. Schon jetzt ist die Resonanz der Bewohner/-innen durchweg positiv, gibt Wilfried Kleinhans, Leiter des Altenpflegeheimes, Auskunft.
Im Vordergrund des neuen Konzeptes steht das gemeinschaftliche Leben, in das auch Familienangehörige einbezogen werden sagt Bernd Anders. Erreicht werde dies durch so genannte Hausgemeinschaften, in denen bis zu 14 Personen zusammen leben.
Die Voraussetzung für das hausgemeinschaftliche Konzept ist die Bauweise. Durch die neue Architektur des Neubaus können die Bewohner/-innen den Tag gemeinsam verbringen, bei unterschiedlichsten Tätigkeiten so Henry Kieschnick, Referent für Pflegefachliche Beratung der GfsE des DRK Landesverbandes. Bestehend aus einer Küchenzeile mit Blick auf den Wohnraum und einem großzügigen Balkon fördert die Wohnküche das gemeinsame Zusammensein. Durch eigene Zimmer ist die Privatsphäre garantiert, die Bewohner/-innen sind in ihrer Tagesplanung vollkommen flexibel stellte der Referent bei seinem Besuch fest, den Senioren gefällt es! Der Neubau ist bereits mit 25 Zimmern belegt, das liegt weit über unseren Erwartungen, äußert sich Wilfried Kleinhans zufrieden. Auch Familienangehörige unterstützen die Bewohner/-innen aktiv und nehmen an gemeinsamen Tätigkeiten teil.
Mindestens eine Präsenzkraft unterstützt aktiv jeden Haushalt für zwölf Stunden am Tag. Die Präsenzkräfte haben viele Aufgaben sie unterstützen die Bewohner/-innen im Alltag, bereiten zusammen die Mahlzeiten vor, backen gemeinsam Kuchen, nehmen sich Zeit für ein persönliches Gespräch und organisieren den Haushalt. Weiterhin besitzen Sie Kenntnisse über den Umgang mit Demenzkranken.
Medienvertreter sind herzlich eingeladen.
Anmeldungen nimmt Hella Kemper unter folgender Rufnummer entgegen: 0511 28000-501

